(CONNECT) Die AVAG Umwelt AG tritt in die nächste Phase ihres Generationenprojekts KVA Plus ein. In den nächsten zehn bis 15 Jahren soll es die heutige Kehrichtverwertungsanlage (KVA) Thun ersetzen. Für dieses Projekt – laut einer Mitteilung der AVAG eines der bedeutendsten der Region – hat das Entsorgungs-, Recycling- und Energieunternehmen jetzt einen Studienauftrag ausgeschrieben.
In diesem nächsten Planungsschritt erarbeiten mehrere Planungsbüros unabhängige Lösungsvorschläge für die zukünftige KVA und deren Einbettung ins Areal. Die neue KVA Plus soll direkt neben der bestehenden Anlage entstehen. Dadurch können die Abfallverwertung und die Energieproduktion während der gesamten Bauzeit ohne Unterbruch weitergeführt werden.
Bei der Planung müssen laut AVAG komplexe technische, betriebliche, städtebauliche und architektonische Anforderungen berücksichtigt werden. Anschliessend werden die Ergebnisse von einer hochkarätigen Jury bewertet. Das von ihr bestimmte Siegerprojekt wird als Grundlage für die weiteren Planungs- und Bewilligungsverfahren dienen.
Die KVA Thun ist nach mehreren Jahrzehnten des Dauerbetriebs in die Jahre gekommen. Sie wandelt jährlich rund 150'000 Tonnen Abfall von 130 Gemeinden sowie Gewerbe- und Industriekunden in Energie um. Künftig soll diese mit einer neuen Wärmezentrale noch besser genutzt werden. Ausserdem ist geplant, die Anlage für die Integration von Zukunftstechnologien vorzubereiten. Denn „mit dem Generationenprojekt KVA Plus sichern wir langfristig Entsorgung und Energie für die Menschen und die Umwelt“, so AVAG-Geschäftsführer Roman Camenzind. ce/mm