Ingrid Kissling-Näf hat Präsidium von Science et Cité übernommen

Ingrid Kissling-Näf hat Präsidium von Science et Cité übernommen

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Bern - Ingrid Kissling-Näf ist neue Präsidentin der Stiftung Science et Cité. Die Direktorin des Departements Wirtschaft der Berner Fachhochschule setzt in der Wissenschaftskommunikation auf mehr Dialog und Räume für Experimente. Sie folgt auf Nicolas Forster, der die Stiftung seit 2019 präsidiert hat.

(CONNECT) Ingrid Kissling-Näf hat am 1. September das Präsidium der Stiftung Science et Cité übernommen. Die Direktorin des Departements Wirtschaft der Berner Fachhochschule (BFH) war laut einer Mitteilung von Mai bei einem umfangreichen Auswahlprozess ausgewählt worden, bei dem 63 Dossiers geprüft worden waren.

Ingrid Kissling-Näf leitet das BFH-Departement Wirtschaft seit 2018. Zuvor war sie Direktorin der Kommission für Technik und Innovation gewesen, der heutigen Innosuisse. Sie war auch für den Schweizerischen Nationalfonds und von 2001 und 2007 als Generalsekretärin der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) tätig gewesen. Sie hat Theologie und Ökonomie studiert und wurde an der Universität St.Gallen promoviert.

Sie habe sich während ihres ganzen Berufslebens für Wissenschaftskommunikation interessiert, wird sie in einem Beitrag auf LinkedIn zitiert. „Das klassische Modell der Wissenschaftskommunikation reicht heute nicht mehr aus“, sagt sie. Das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Gesellschaft habe sich aufgrund von Künstlicher Intelligenz, Desinformation, geopolitischen Änderungen und dem Klimawandel geändert. „Wir brauchen mehr Dialog, Co-Creation und Räume zum gemeinsamen Experimentieren.“

Ingrid Kissling-Näf folgt auf Nicolas Forster, der die Stiftung seit 2019 präsidiert hatte und wegen der Amtszeitbeschränkung nicht mehr antreten konnte. Forster habe die Stiftung erfolgreich neu positioniert und ihre Arbeit ausgeweitet, heisst es in der Mitteilung von Mai. ce/ug