Inpeek richtet eigene KI-Abteilung ein

Inpeek richtet eigene KI-Abteilung ein

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Bern - Inpeek setzt auf die Erweiterung seiner Kompetenzen bezüglich Künstliche Intelligenz (KI, AI) und Daten. Nach der Entwicklung eines eigenen Wissensgraphen hat die im SAP-Umfeld tätige Berner IT-Firma nun eine AI Unit eingerichtet. Diesen Geschäftsbereich sieht inpeek als künftigen Wachstumstreiber.

(CONNECT) Inpeek hat seine Aktivitäten hinsichtlich KI und Datenanalyse laut einer Mitteilung im vergangenen Jahr deutlich verstärkt und „massiv“ in diesen Bereich investiert. Als jüngste Folge daraus nahm zu Jahresbeginn die neue AI Unit des Berner Technologieunternehmens offiziell und gleich mit drei Kundenprojekten ihre Arbeit auf. Dabei reichen die Dienstleistungen den Angaben zufolge von der Beratung zur KI-Landschaft des Softwarekonzerns SAP über die Entwicklung von individuellen, also agentischen KI-Systemen bis hin zum Trainieren von kundenspezifischen Machine-Learning (ML)- und Deep-Learning-Modellen.

Im vergangenen Jahr hatte SAP den Aufbau des Wissensgraphen oder semantischen Netzwerks Summarix durch inpeek auf seiner Internetseite als Erfolgsgeschichte präsentiert. „Die inpeek AG revolutionierte ihre Vertriebsprozesse durch die Entwicklung von Summarix auf der SAP Business Technology Platform“, heisst es dort. „Die Lösung zentralisiert und strukturiert Projekt- und Mitarbeiterdaten, integriert KI-gestützte Entitätsextraktion und ermöglicht die intuitive Suche mithilfe der SAP HANA Cloud Knowledge Graph Engine. Dadurch werden die Angebotserstellung beschleunigt und die Datenqualität verbessert.“

Zudem hatte inpeek im Rahmen der Swiss AI Weeks 2025 zu einer gut besuchten Demo-Session mit dem Titel „KI in der Praxis: von internen Daten zu intelligenten Kundenportalen“ eingeladen. Am 26. Januar 2026 veranstaltete inpeek in seinen Räumen ein ML & AI Meetup für KI-Interessierte. Ausserdem installierte Fabian Hüni, der Leiter der neuen AI Unit, den Applied AI Journal Club Bern, der bei jedem Treffen eine wissenschaftliche KI-bezogene Arbeit diskutiert.

„Neben Kundenprojekten bringen wir inpeek auch intern mit AI weiter, investieren in Innovationsprojekte, arbeiten mit Hochschulen zusammen und beteiligen uns aktiv in der AI Community in Bern“, so Hüni. „Ausser den unternehmerischen Aspekten ist es uns ein echtes Anliegen, den KI-Standort Bern zu stärken und zu unterstützen.“ ce/mm