(CONNECT) Die Insel Gruppe, die Universität Bern und das Schweizer Zentrum für Elektronik und Mikrotechnik (CSEM) verlängern ihre seit 2023 bestehende Vereinbarung. Laut einer Mitteilung wurden 32 Medtech-Projekte von der Insel Gruppe und Medizinischen Fakultät der Universität Bern für die Zusammenarbeit ausgewählt. Sie sollen zur nachhaltigen Stärkung Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Industriebetriebe und Start-ups beitragen. Die Förderung der Forschungsprojekte wurde durch einen Beschluss des Berner Grossen Rates im Juni 2025 ermöglicht.
Zwischen 2023 und 2025 wurden im Rahmen der Zusammenarbeit bereits 24 Kooperationsprojekte gestartet, mit dem übergeordneten Ziel, mit neuen Sensortechnologien und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und Algorithmen die medizinische Betreuung und Behandlung zu verbessern. Nun wurden aus 90 Projektvorschlägen 32 neue Projekte vom Evaluationskomitee des Bern Medtech Collaboration Call (BMCC) für die Zusammenarbeit mit dem CSEM ausgewählt.
„Diese Partnerschaft zeigt, wie Forschung Wirkung entfaltet, wenn sie konsequent auf Umsetzung ausgerichtet ist“, so Virginia Richter, Rektorin der Universität Bern, in der Mitteilung. „Gemeinsam mit CSEM bringen wir medizinische Fragestellungen schneller aus dem Labor in konkrete Lösungen – genau das braucht ein führender Medizinalstandort.“
Ein Beispiel für die Zusammenarbeit ist das Projekt ELAINE, mit dem Ziel der kontinuierlichen Überwachung von schwangeren Frauen und Babys vor und während der Geburt mit einem Elektroden-Bauchband. Das geplante Start-up VidaSense wird die Technologie weiterentwickeln. ce/nta