PrivacyBee baut Angebot für Datenschutz von Internetseiten aus

PrivacyBee baut Angebot für Datenschutz von Internetseiten aus

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Bern - Die PrivacyBee AG erweitert ihr Angebot für den Datenschutz von Internetseiten um einen Impressum-Dienst. Gleichzeitig übernimmt das Berner Unternehmen die bisher beim Digital Innovation Lab tätige Geschäftsleitung und will in weitere europäische Länder expandieren.

(CONNECT) PrivacyBee mit Sitz in Bern bietet neu auch die Erstellung und Aktualisierung von Impressen an. Damit ergänzt das Unternehmen gemäss einer Mitteilung sein bisheriges Angebot für den Datenschutz von Internetseiten. Dieses umfasst bereits Datenschutzerklärungen und Cookie-Banner.   

Parallel dazu wechselt das bisher beim Digital Innovation Lab tätige Führungsteam zu PrivacyBee. Es besteht aus Tom Röthlisberger als CEO, Julia Moll als CMO, Jannik Fivian als CPO und Benjamin Indermühle als CTO. Die vierköpfige Geschäftsleitung soll das weitere Wachstum und die Expansion in Europa vorantreiben. Das Unternehmen hat zudem eine Finanzierungsrunde abgeschlossen. 

PrivacyBee wurde 2023 vom Berner Start-up-Entwickler Digital Innovation Lab AG und der Domenig & Partner Rechtsanwälte AG gegründet. Die Plattform richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Anders als herkömmliche Generatoren scannt sie Internetseiten automatisch, erkennt eingesetzte Dienste und hält Datenschutzerklärung, Cookie-Banner und Impressum laufend aktuell. Der Dienst wird zu einem festen Jahrespreis pro Seite angeboten und lässt sich über ein WordPress-Plugin, eine Wix-App oder ein Code-Snippet einbinden. 

Nach eigenen Angaben zählt PrivacyBee inzwischen mehr als 11'000 aktive Abonnements und über 500 Partner. Das Unternehmen ist derzeit im gesamten DACH-Raum tätig und plant die Expansion in weitere europäische Länder. „Wir machen Datenschutz für die 99 Prozent, die sich keine eigene Rechtsabteilung leisten können", so Tom Röthlisberger.  

Künftig soll die Plattform stärker in Internetseiten-Baukästen und Content-Management-Systeme integriert sowie über eine Programmierschnittstelle (Application Programming Interface/API) auch anderen Plattformanbietern zur Integration in deren Angebote zur Verfügung gestellt werden. ce/as