REFLEKT sucht Unterstützung

REFLEKT sucht Unterstützung

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Bern - Das Recherche-Team von REFLEKT deckt seit 2019 Missstände und Machtmissbrauch auf. Weil wichtige Förderbeiträge auslaufen, sucht REFLEKT bis Ende September 1000 neue Unterstützende. Eine Mitgliedschaft ist ab 60 Franken jährlich möglich.

(CONNECT) Der Verein Reflekt bittet um Unterstützung. Weil wichtige Förderbeiträge auslaufen, sei die Arbeit des 2019 gegründeten unabhängigen und gemeinnützigen Recherche-Teams in Gefahr, informiert REFLEKT in einer Mitteilung. Das kleine aber schlagkräftige Team von REFLEKT führt jährlich etwa drei bis vier aufwändige Recherchen zu Missständen und Machtmissbrauch durch. Damit hat REFLEKT bereits eine Reihe politischer Vorstösse oder juristische Verfahren ausgelöst.

Als Beispiele der Recherchethemen werden in der Mitteilung unter anderem Wohnungsnot oder der Machtmissbrauch Schweizer Konzerne genannt. Auf der Internetseite von REFLEKT können alle bisherigen Recherchen eingesehen werden. Die Arbeit des Teams wird ausschliesslich durch den Verkauf der Recherche-Ergebnisse und Spenden finanziert. „Verpflichtet fühlen wir uns den Fakten, der Transparenz und unserem obersten Ziel: der positiven Veränderung der Gesellschaft durch investigativen Journalismus“, schreibt REFLEKT in seiner Selbstdarstellung.

Echte Unabhängigkeit sei dabei nur mit einer möglichst grossen Community zu bekommen, meint das Team. Unter dem „Motto Ärgern nützt nicht. REFLEKT schon.“ hat der Verein Anfang September eine Kampagne für Schwarmfinanzierung gestartet. Gesucht werden 1000 neue Unterstützende bis Ende September. Ab einem Beitrag von 60 Franken bekommen Fördernde das jährliche REFLEKT-Magazin und können von vergünstigten Teilnahmegebühren für Seminare profitieren. Ab 120 Franken jährlich gibt es zudem ein exklusives Crowdfunding-Geschenk. ce/hs