Risklick lanciert Protocol AI

Risklick AI Protocol

Risklick lanciert Protocol AI

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Bern - Das Start-up Risklick hat die von Künstlicher Intelligenz unterstützte Software Protocol AI auf den Markt gebracht. Mit dem Paket soll das Erstellen von Protokollen bei klinischen Studien deutlich beschleunigt und damit eine Einführungszeit medizinischer Produkte verkürzt werden.

(CONNECT) Das in Bern ansässige Start-up Risklick hat ein neues Softwarepaket zum Erstellen von für klinische Studien notwendigen Protokollen auf den Markt gebracht. Wie es in einer Mitteilung heisst, will die Ausgliederung der Universität Bern mit Protocol AI ein von Künstlicher Intelligenz (KI, AI) unterstütztes Programmpaket anbieten, das es ermöglicht, das Erstellen von Protokollen deutlich zu beschleunigen. In der Folge könnten sich die Zeiten klinischer Studien ebenso verkürzen wie die zur Einführung neuer Medizinprodukte.

Protocol AI richtet sich vor allem an kleine und mittelgrosse Hersteller von Medizinprodukten. Aus ihren Bereichen kommen 90 Prozent aller medizinischen Geräte und Technik. Im Gegensatz zu grossen Pharmaunternehmen verfügen diese Medtech-Anbieter jedoch nicht über Möglichkeiten, den wachsenden Herausforderungen von Standards und regulatorischen Anforderungen zu begegnen. Bei einer Entwicklungszeit von Medizinprodukten von drei bis sieben Jahren nehmen klinische Studien zusammen mit den geforderten Initialprotokollen einen grossen Raum ein. Die jetzige Entwicklung Protocol AI soll das Erstellen von Protokollen von einer bislang erforderlichen Zeit von sechs Monaten deutlich verkürzen und den Unternehmen entsprechende Instrumente an die Hand geben.

„Wir haben eine bahnbrechende Lösung entwickelt, die sowohl die Entwicklungszeit als auch die Kosten klinischer Studien reduziert und den Zugang von Patienten zu neuen Behandlungen erleichtert“, wird Poorya Amini, Gründerin und CEO von Risklick, in der Mitteilung zitiert. „Unsere Lösung hat bereits eine 50-prozentige Reduzierung der Entwicklungszeit von Studiendokumenten für Arzneimittel gezeigt, und wir erwarten ähnliche Einsparungen für Medizinprodukte mit unserer massgeschneiderten Lösung.“ ce/ww