(CONNECT) Die Gemeinde Uitikon hat ihr Glasfasernetzes an die Swiss FibreCo U AG (SFC) aus Bern verkauft. Laut einer Mitteilung sei die gemeinsame Realisierung durch die Partner eine Investition in eine zukunftssichere digitale Infrastruktur für die Gemeinde Uitikon.
Der Eigentümerwechsel leitet Schritte zu einer langfristigen Sicherung des Netzes ein, welches schrittweise als Open-Access-Glasfasernetz ausgebaut werden soll, „auf dem alle interessierten Telekommunikationsanbieter ihre Dienstleistungen diskriminierungsfrei anbieten können“. Das Netz soll zu einer Point-to-Point-Architektur (P2P) ausgebaut werden. Die damit mögliche Öffnung des Netzes entspreche den Anforderungen an eine moderne Kommunikationsinfrastruktur und ist nach Worten von Christian Schläpfer, CEO der Swiss FibreCo AG, „ein wichtiger Schritt, von dem man für die kommenden Jahrzehnte profitieren wird“.
Einwohnerinnen und Einwohner sowie Unternehmen in Uitikon stehe dadurch eine grössere Zahl an Anbietern zur Verfügung und sie können ihren Internetanbieter frei wählen. Das führe zu mehr Wettbewerb und einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur. Bevölkerung und Unternehmen profitieren „künftig von einer modernen, offenen und leistungsfähigen Kommunikationsinfrastruktur“, wird Ron Weinstock, Gemeinderat und Ressortvorsteher Finanzen der Gemeinde Uitikon, zitiert.
SFC investiert schweizweit gemeinsam mit lokalen Infrastrukturpartnern in den Ausbau von Open-Access-Glasfasernetzen. Durch die Übernahme baut sie ihr Portfolio weiter aus mit dem Ziel, bestehende Glasfasernetze langfristig zu sichern, auszubauen und für den Wettbewerb zu öffnen. ce/heg
