(CONNECT) Die Eidgenössischen Technischen Hochschulen Zürich (ETH) und Lausanne (EPFL) haben ihr gemeinsames Center for Research on Learning, Understanding, and Education (CLUE) offiziell gegründet. Bei einer Feier in Bern brachten Günther Dissertori, der Rektor der ETH Zürich, und Nicolas Grandjean, der stellvertretende Vizepräsident für Bildung der EPFL, laut einer Mitteilung die Begeisterung ihrer jeweiligen Institutionen für dieses gemeinsame Projekt zum Ausdruck.
Das CLUE baut auf dem Gemeinsamen Doktorandenprogramm in den Lernwissenschaften der beiden Hochschulen auf und vereint ihre jeweiligen Forschungsschwerpunkte. Ziel ist es, die Wissenschaft des Lernens voranzubringen. Zu diesem Zweck will CLUE bestehende Gruppen und Institutionen zusammenbringen, führt die ETH-Professorin Emily Cross in einem von der ETH geführten Interview aus. Die Neurowissenschaftlerin leitet CLUE auf ETH-Seite. „Was und wie wir an den Schulen und Hochschulen lernen, wird sich in den kommenden Jahren durch KI stark verändern“, so Cross. „Wir wollen wissen, welche Fragen die Lehrpersonen und Fachleute beschäftigen und dazu forschen.“
An der ETH sei vor allem die Expertise in Lern- und Verhaltenswissenschaften, Künstlicher Intelligenz und Informatikdidaktik vorhanden. An der EPFL beschäftigten sich Forschungsgruppen unter anderem mit dem Thema maschinelles Lernen für Bildung, Robotik und Mensch-Computer-Interaktion. Dazu habe das EPFL-Center for Learning Sciences bereits viele Projekte mit lokalen Schulen durchgeführt. Das CLUE soll diese Aktivitäten besser verbinden und gemeinsame Projekte erleichtern. Dessen Forschungsaktivitäten kommen ohne ein eigenes Gebäude aus und finden an den jeweiligen beteiligten Lehrstühlen statt. ce/mm
