Studierende aus der Schweiz profitieren von Swissnex-Pilotprojekt in Südkorea

Studierende aus der Schweiz profitieren von Swissnex-Pilotprojekt in Südkorea

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Bern/Seoul - Fünf angehende Gründerinnen und Gründer von verschiedener Schweizer Hochschulen haben Gelegenheit erhalten, ihre Start-up-Idee in einem anderen kulturellen Kontext neu zu bewerten. Den Rahmen dafür bot ein Pilotprogramm von Swissnex in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul.

(CONNECT) Fünf Studierende von verschiedenen Schweizer Hochschulen haben am Pilotprogramm Founders' BAB (Build Across Borders) des Science and Technology Office Seoul (STO Seoul) teilgenommen. Sie erhielten Gelegenheit, ihre Geschäftsidee und ihren Weg zur Unternehmensgründung in einem der dynamischsten Innovationsökosysteme Asiens zu überprüfen.

Ihre Projekte im Frühstadium reichen von Elektroschrottsortierung mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) und Präzisionsonkologie über intelligente Sporttechnologie und Gesundheitskommunikation für ältere Menschen bis hin zu Verwaltungsdiensten, die durch KI optimiert werden. Entstanden sind ihre Ideen an der Universität Zürich (UZH), der Berner Fachhochschule (BFH), der Universität Bern, der Universität der italienischen Schweiz (USI) und der Universität St.Gallen (HSG).

Das Programm wurde vom STO Seoul, einer Abteilung der Schweizer Botschaft in Südkorea und integraler Bestandteil des Innovaionsnetzwerks Swissnex, mit Unterstützung des Schweizer Gründerökosystems, darunter Talent Kick, konzipiert und organisiert. Es ist als Frühintervention gedacht und soll frühzeitig eine globale Denkweise fördern, bevor sich Annahmen über Märkte, Kundschaft und Geschäftsmodelle verfestigen. An den Vorträgen, Firmenbesuchen, Mentoring-Angeboten und am akademischen Austausch waren vor Ort die Korea Universität und die Yonsei Universität ebenso beteiligt wie aufstrebende Unternehmen, Innovationszentren etablierter Konzerne und professionelle Dienstleister, darunter eine Anwaltskanzlei.

Giovanni Papa, Doktorand der Krebsbiologie an der UZH, äusserte sich „besonders beeindruckt von der Geschwindigkeit, mit der dort innovative Ideen und Technologien entwickelt und in konkrete Anwendungen umgesetzt werden. Gleichzeitig scheint Korea eine sehr ausgeprägte Kultur der Zusammenarbeit, Offenheit und Bereitschaft zum Wissensaustausch zu haben.“

Morteza Mohayyae teilt seine Erfahrungen laut einer Mitteilung seiner Hochschule nun mit den Kommilitoninnen und Kommilitonen seines Masterprogramms an der BFH. „Die Erkundung verschiedenster Organisationen zeigte mir, wie Kultur, Unternehmenswerte und Innovationsansätze die Arbeitsweise von Unternehmen prägen“, wird er von Swissnex zitiert. „Das Programm war ein Meisterkurs in interkultureller Kommunikation und gab mir wertvolle Werkzeuge an die Hand, um mich als global denkender Unternehmer weiterzuentwickeln.“ ce/mm