VentureMind: Warum dein Mindset über Erfolg entscheidet

VentureMind: Warum dein Mindset über Erfolg entscheidet

Wissen

Wie erfolgreich fühlst du dich aktuell in deiner Rolle – auf einer Skala von 1 bis 10?

Mit dieser einfachen Frage startet Christine ins be-smarter Webinar und schon ist klar: Es geht hier nicht um Strategie, nicht um Businesspläne, nicht um Pitch Decks.

Im Rahmen der be-smarter Workshopreihe hat uns Christine Weber von Venturize aufgezeigt, dass oft nicht fehlendes Wissen Menschen zurückhält, sondern ihre innere Haltung. Christine begleitet seit über 15 Jahren wissenschaftsbasierte Tech-Startups und hat mehr als 2000 Startup-Pitches bewertet.


Unser Blick auf die Realität ist ein Filter

Was wir sehen, denken und fühlen, ist nur ein individueller Ausschnitt der Realität. Unser Gehirn filtert permanent Informationen. Verantwortlich dafür ist unter anderem das sogenannte retikuläre Aktivierungssystem – es lenkt unsere Aufmerksamkeit auf das, was wir für wichtig halten. Das bedeutet:
• Wir sehen, was wir erwarten.
• Wir bestätigen, was wir glauben.
• Wir handeln entsprechend.

Und genau hier, so Christine, beginnt deine (unternehmerische) Verantwortung. Denn obwohl wir oft wissen, was wir tun sollten, machen wir trotzdem etwas anderes.

Zu 90 % laufen wir auf Autopilot

Der Autopilot, also unbewusste Handlungen, ermöglicht uns Effizienz und Energieeinsparungen. Und unser Gehirn liebt Sicherheit und bevorzugt die Komfortzone selbst dann, wenn sie seit langem, oft aus der Kindheit, in uns verankert ist, und uns gar nicht mehr dient. Das müssen und dürfen wir uns bewusst machen. Hier haben wir Potential.

Der Realitätskreislauf: Dein grösster Hebel

Das wichtigste Tool des Webinars ist der Realitätskreislauf:

Dieser Kreislauf zeigt, wie unsere Gedanken unsere Gefühle formen, die wiederum unsere Handlungen steuern. Diese Handlungen führen zu Ergebnissen, die letztlich unsere Überzeugungen und Wahrnehmungen bestätigen und stärken. Du kannst diesen Prozess bewusst lenken und eine positive Aufwärtsspirale starten. Beispiel:

a) Deine Gedanken… „Ich bringe echten Mehrwert.“
b) führen zu Gefühlen… “Selbstvertrauen, Zufriedenheit”
c) und die lösen Handlungen aus… “Klarheit in der Kommunikation”
d) deren Ergebnisse… “bessere Gespräche”
a) wiederum deine Gedanken bestätigen. … “Ich bin wirksam.”

Der entscheidende Punkt ist also, dass du mit deinen Gedanken den gesamten Kreislauf bewusst beeinflussen kannst. Und das ist keine Esoterik. Das ist Neuroplastizität.

Vom Trampelpfad zur Autobahn

Unser Gehirn ist formbar. Neue Gedanken erzeugen neue neuronale Verbindungen. Wiederholen wir einen Gedanken konsequent über 3-8 Wochen, entsteht aus einem “mentalen Trampelpfad eine Autobahn”.
Was kannst du also konkret machen?

• Limitierende Glaubenssätze identifizieren ("Ich bin keine echte Unternehmerin.")
• Diese dann positiv und in Gegenwartsform umformulieren ("Ich bringe echten Mehrwert.")
• Wiederholen (3-8 Wochen lang), z.B. als Sprachmemo oder mit Klebezetteln
• Verkörpern (Visualisieren)

Das ist eigentlich relativ simpel, aber nicht immer bequem und braucht echten Willen und Durchhaltevermögen. Wachstum passiert ausserhalb der Komfortzone.

Strahlendes Zukunfts-Ich statt Selbstzweifel

Ein kraftvoller Moment im Webinar ist die Visualisierung des Zukunfts-Ich. Die Teilnehmenden reisen gedanklich ins Jahr 2028 – auf eine Bühne, als erfolgreiche Unternehmer*innen.
Warum ist das eine sinnvolle Übung?

Weil das Gehirn nicht klar zwischen realer Erfahrung und intensiver Visualisierung unterscheidet. Ein gutes positives Beispiel für Visualisierungen ist mentales Training im Spitzensport, das seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt wird. Das kannst du auch machen – privat und im Unternehmertum. Erfolg beginnt im Kopf. Und das Schöne ist, dass er nicht dort bleibt. Denn durch Visualisierung und Wiederholung wird Erfolg verkörpert und verinnerlicht.

Drei Impulse für deinen Alltag

Wenn du nur drei Dinge mitnimmst:
1. Beobachte deine Gedanken bewusst und frage dich: «Dient mir dieser Gedanke gerade? Oder kann ich ihn loslassen?»
2. Drehe limitierende Sätze aktiv um. Aus „Ich bin nicht gut genug“ wird „Ich entwickle mich kontinuierlich weiter und bringe Mehrwert.“
3. Nutze Visualisierung als Trainingsform. Dein zukünftiges Ich weiss bereits, wie es geht. Was würde es dir heute raten?

Unternehmerischer Erfolg mit dem richtigen Mindset

Unternehmerischer Erfolg beginnt mit der Entscheidung, Verantwortung für die eigene Realität zu übernehmen, oder wie Christine es formuliert: “Deine Gedanken formen deine Realität.” 

Du möchtest Christine und VentureMind im 1:1 erleben und herausfinden, was dein eigener Erfolgs-Hebel ist? Dann buche jetzt einen 45-minütigen kostenlosen Call mit ihr und mache eine Potential-Analyse mit ihr.