(CONNECT) Be-advanced hat seinen Jahresbericht 2025 vorgelegt. Darin zieht die KMU- und Start-up-Förderung für den Kanton Bern, die sich als Teil des Berner Innovationsökosystems versteht, eine positive Bilanz ihrer Tätigkeit.
Bei Abfassung des Berichts unterstützte be-advanced insgesamt 440 Unternehmen, davon befanden sich über 40 Prozent in ihren Anfängen, über 30 Prozent waren jünger als fünf Jahre und über 20 Prozent schon etabliert. Die meisten von ihnen, nämlich 54 Prozent, stammen aus dem Mittelland. Fast ein Drittel war im Dienstleistungssektor tätig, gefolgt von ICT sowie Gesundheit und Soziales mit 10 und rund 12 Prozent. Auf Bau und Medtech entfielen je 5 Prozent.
Vor allem mit Coachings, aber auch mit Workshops und Vernetzungen begleitete be-advanced 178 KMU. In diesem Bereich lag der Schwerpunkt der Beratungstätigkeit auf be-next, dem Programm, das KMU in Zusammenarbeit mit der Berner Kantonalbank im Nachfolgeprozess begleitet. Auch hier waren die meisten Firmen im Dienstleistungssektor tätig. Die Branchen ICT, Gesundheit und Soziales, Bau, Detailhandel sowie Energie und Cleantech lagen je bei rund 8 Prozent. Der Frauenanteil bei den gecoachten Personen erreichte 23 Prozent.
168 Teams werden von be-advanced gefördert, 62 Prozent befanden sich noch in der Projektphase, auf dem Weg zum Start-up. Mehrheitlich befassen sie sich mit ICT, gefolgt von Med- und Healthtech, Gesundheit und Soziales und Dienstleistungen. Auch hier lag der Frauenanteil bei 23 Prozent. Workshops machen in diesem Bereich fast 60 Prozent der Unterstützung aus, Vernetzungen über 40 Prozent und Coachings etwa 35 Prozent.
Dabei kam bisher vor allem das be-advanced-Programm be-digital zum Einsatz, das Firmen mit Digitalisierungswissen ausstattet. Rund 8 Prozent der Start-ups profitierten von den Workshop-Formaten im Programm be-green, in denen Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor verfolgt wird. Wie be-advanced im Jahresbericht betont, wurden 2025 nachhaltigkeitsbezogene Fragestellungen entlang der gesamten Unterstützungslogik adressiert – von der Sensibilisierung in Erstgesprächen über themenspezifische Coachings bis hin zu Workshops, Pilotprojekten und dem gezielten Ausbau des Partnerökosystems.
Unter den beratenen Gründerinnen und Gründern ist der Geschlechteranteil ausgeglichen. Insgesamt führte be-advanced im vergangenen Jahr 211 solcher Gründungsberatungen durch. Mit Abstand die meisten in dieser Personengruppe befassen sich mit Dienstleistungen, deutlich weniger mit den Themen Gesundheit und Soziales. Dahinter finden sich mit je einstelligem Prozentanteil die Sektoren Bildung und öffentliche Verwaltung ICT, Lebensmittelindustrie und Gastgewerbe.
Positive Erwähnung findet im Jahresbericht auch die Vernetzungsplattform be-connected, deren kostenlose Unterstützungsangebote von Gründerinnen und Gründern, KMU und Start-ups „rege genutzt“ wurden. So wurden unter anderem übers Jahr 323 News über Berner KMU und Start-ups publiziert. ce/mm